Die Diagnose "Down-Syndrom" wird häufig schon in der Schwangerschaft gestellt.
Früher galt eine solche Diagnose als der klassische Grund für einen Schwangerschaftsabbruch aus eugenischen Gründen (d. h. wegen einer zu erwartenden Schädigung des Kindes).
Heute wird in diesem Fall eine medizinische Indikation gestellt, wenn der Mutter die Belastung, ein behindertes Kind zu bekommen, nicht zugemutet werden kann.
Down-syndrom
ein vergleichsweise kleiner Augenabstand
Zusammenfassung
Das Down-Syndrom wird durch eine Veränderung des Erbguts, eine Anomalie in den Chromosomen, verursacht. Die betroffenen Kinder haben ein charakteristisches Erscheinungsbild, das der Krankheit die heute überholte Bezeichnung Mongolismus einbrachte. Ungefähr eines von 650 Kindern kommt mit einem Down-Syndrom zur Welt. Damit ist es die mit Abstand häufigste Anomalie im Chromosomensatz.
Die Behinderung ist nicht heilbar und führt zu einer gegenüber der durchschnittlichen Bevölkerung leicht reduzierten Lebenserwartung. Die therapeutischen Maßnahmen konzentrieren sich daher auf die Behandlung der Beschwerden, wie zum Beispiel die Operation eines allfälligen Herzfehlers.
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